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Assassin´s Creed III: Liberation

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 Spiel-Infos: Assassin´s Creed III: Liberation
Assassin´s Creed III: Liberation Boxart Name: Assassin´s Creed III: Liberation (EUR)
Entwickler: Ubisoft Sofia
Publisher: Ubisoft
Erhältlich seit: 31. Oktober 2012
Genre: Adventure - Action Adventure
Spieler: 1
Features:
CrossGaming-Funktion mit PS3-Version
Es ist immer eine schwere Aufgabe einen Ableger eines beliebten Konsolenspieles auf einen Handheld zu bringen. Die Nintendo DS-Teile und das PlayStation Portable-Spiel der Assassin's Creed-Reihe waren dann doch eher dürftig, um es Gelinde zu formulieren. Bewusst dessen, wollte sich Ubisoft diesmal wirklich Mühe geben und hat mit Assassin's Creed III: Liberation ein ambitioniertes Projekt für die PlayStation Vita gebracht. Ob es wieder nur eine schlechte Umsetzung ist? Oder kann es diesmal das Spielgefühl der Reihe korrekt wiedergeben? Die Antworten auf die Frage könnt ihr in diesem Test nachlesen.
 
Premiere
Zum ersten Mal in der Geschichte der Assassin's Creed-Reihe ist eine weibliche Assassine der Hauptprotagonist des Spiels. Aveline de Grandpré ist eine junge Frau aus vornehmen Kreisen der recht jungen Stadt New Orleans. Geschichtlich spielt Assassin's Creed III: Liberation parallel neben Assassin's Creed III. Dessen Protagonist Connor befindet sich hauptsächlich in New York und Boston. Neben New Orleans ist man auch ab und zu im sogenannten Bayou unterwegs. Bayou werden Gebiete genannt, wo es langsam fließende oder gar stehende Gewässer gibt. Die Story ist dieses Mal mehr auf Sklavenhandel fokussiert, doch auch die nie endenden Kämpfe zwischen Assassinen und Templer sind mit von der Partie. Mit Aveline beweist Ubisoft, dass auch Frauen eine Führungsrolle als Assassine übernehmen können.

Was das Gameplay angeht ist Assassin's Creed III: Liberation nicht wirklich viel anders als die Hauptspiele auf Konsolen. Man befindet sich in einer einzigen Erinnerung und sieht deshalb auch nie jemanden wie Desmond außerhalb des Animus. Diese Erinnerung ist Assassin's Creed-typisch in Sequenzen unterteilt und diese wiederum in viele kleine Erinnerungen aufgebaut, die man in Missionsform spielt. In der Spielwelt bewegt man sich ebenfalls wie bei den Hauptteilen in großen Gebieten, kann allerlei Sachen hochklettern, von diesem wieder runterspringen, sich in Heuballen verstecken und noch vieles mehr. Wie man es eben von der Serie gewohnt ist. In dieser Hinsicht kann man wirklich nicht meckern. Zum ersten Mal kann man all die Features, die die Reihe so beliebt gemacht haben, auf einem Handheld anwenden. Die Missionen haben auch diesmal wieder Nebenbedingungen um 100% Synchronität zu erzielen. Man muss sie nicht machen, jedoch bieten sie einen Mehrwert wenn man sie erledigt. Denn wenn man beispielsweise die Aufgabe bekommt, niemanden zu töten während der Mission, dann muss man plötzlich viel strategischer vorgehen und es macht deutlich mehr Spaß als einfach nur in ein Gebiet reinzurennen und alle Gegner zu töten, um voranzukommen.
 Autor:
Mehmet Karaca
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
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