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Digimon Story: Cyber Sleuth (PS4)

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 Spiel-Infos: Digimon Story: Cyber Sleuth (PS4)
PlayStation Network - Digimon Story: Cyber Sleuth Boxart Name: Digimon Story: Cyber Sleuth (PS4) (PAL)
Entwickler: Bandai Games
Publisher: Bandai Namco Entertainment
Erhältlich seit: 05. Februar 2016
Genre: Action
Spieler: 1
Features:
Online-Kämpfe

Dieser Test basiert auf der PlayStation 4-Version von Digimon Story: Cyber Sleuth. Kleinere Abweichungen im Vergleich zur entsprechenden PlayStation Vita-Fassung sind deshalb nicht völlig ausgeschlossen.  

„Leb deinen Traum, denn er wird wahr!“ Selten konnten sich Digimon-Fans stärker an diese berühmte Zeile aus dem Opening der ersten Anime-Staffel klammern als heute, denn nach stetiger Unterstützung einer Petition zum Zwecke einer Lokalisation, erschien Digimon Story: Cyber Sleuth endlich doch im Westen. PlayStation 4- und PlayStation Vita-Besitzer dürfen sich dabei gleichermaßen freuen, auch wenn die Vita-Version lediglich als Digital Download veröffentlicht wurde. Inhaltlich nehmen sich beide Fassungen nichts und beinhalten auch direkt den DLC, der in Japan noch kostenpflichtig war, bei uns ist er kostenlos. Aber genug der äußeren Umstände: Hat es sich gelohnt, dass Bandai Namco sich die Mühe gemacht hat, europäischen Digimon-Fans nachzugeben und das JRPG im Westen zu veröffentlichen?

VR, Nokia und Eden
Angesiedelt im neuzeitlichen Japan beginnt die Geschichte unseres Helden bzw. unserer Heldin. Der Spieler darf zwischen dem Geschlecht entscheiden – rote Haare hat man so oder so! In einem technisch ziemlich fortgeschrittenen Japan ist Virtual Reality längst nichts Neues mehr. Matrix-gleich klinkt man seinen Geist an speziellen Eintrittspunkten ein und kann sich fortan in einer virtuellen Umgebung fortbewegen. Diese Umgebung nennt sich EDEN und ist vergleichbar mit einer hypermodernen Version unseres Gaming-Universe-Forums, mit dem Unterschied, dass man sich hier pseudo-physisch trifft. EDEN soll aber mehr als nur Diskussionsplattform sein, sondern ist auch für Geschäfte und Firmen relevant. Im Spielverlauf darf man tatsächlich eine Firma besichtigen, die ihre Lobby in der EDEN-Umgebung angesiedelt hat. Wie auch im echten Leben sind auch in moderneren Zeiten Hacker ein Problem, die auf speziellen URLs, die als Ortswahl dienen, eigene Gebiete erschlossen haben, wo sie sich treffen und ihr Unwesen treiben. Einer mysteriösen Einladung Folge leistend, trifft der Held, ich nenne ihn Pierro, mit alten Freunden zusammen: Die modische Nokia, immer voller Energie und motiviert, sowie Arata, ein zurückhaltender Nerd, der aber einiges auf dem Kasten hat. Als sie wenig später den berüchtigten Geisterjungen sehen, geht alles Schlag auf Schlag: Digimon erscheinen, schließen sich uns an. Ein sogenannter Eater greift an, immun gegen jegliche Angriffe und Arata und Nokia können nur knapp durch einen Log-Out-Punkt entkommen. Pierro dem Anschein nach auch – bis er herausfindet, dass er keinen realen Körper mehr besitzt. Diagnose: EDEN-Syndrom.
 Autor:
Maximilian Edlfurtner
Testbericht
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Leserwertung:
9.2