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F1 2011

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 Spiel-Infos: F1 2011
F1 2011 Boxart Name: F1 2011 (PAL)
Entwickler: Sumo Digital
Publisher: Codemasters
Erhältlich seit: 22. Februar 2012
Genre: Racer - Simulation
Spieler: 1 (offline); 2-4 (online, lokal)
Features:
Online-Modus, Ad-Hoc
Bereits vergangenes Jahr veröffentlichte Sumo Digital im Auftrag von Codemasters die Nintendo 3DS-Version des aktuellen Formel 1-Spiels. Zufrieden waren wir zwar mit dem Spiel, doch die Hardware schränkte das Spielerlebnis stark ein. Umso gespannter waren wir, wie sich der Racer auf der PS Vita schlagen würde, denn nun lässt sich das Potenzial der Konsolenversion dank Sticks und besserer Hardware besser ausreizen...

Mehr Simulation, weniger Arcade
Setzt man F1 2011 für die PlayStation Vita in Kontrast zur Nintendo 3DS-Version, wird schnell deutlich, dass sich das Slide Pad auf letzterer Person nicht gut für Rennspiele eignet, die den Anspruch haben eine Simulation zu sein. Die Stick-Steuerung auf der PS Vita eignet sich nach etwas Eingewöhnungszeit und Anpassung hervorragend für die Lenkung eines Formel 1-Wagens, sodass kaum mehr Nachjustieren und Gegenlenken nötig sind. Eine reine Simulation wäre zwar schon bei der Konsolenversion wünschenswert aber auf einem Handheld kann man froh sein, dass Kleinigkeiten keine fatalen Folgen nach sich ziehen. Einerseits könnt ihr ohne Fahrhilfen eure wahre Fahrkunst unter Beweis stellen und euch genauso leicht drehen oder bei nasser Fahrbahn ausrutschen, andererseits sind die Einflüsse vom Bordstein und die Zusammenstöße mit anderen Autos zu Arcade-lastig, was das Spielerlebnis allerdings kaum trübt, selbst wenn man als Kunde mit dem Anspruch an das Spiel herangeht eine Simulation spielen zu wollen. Man merkt direkt, dass man die Vorlage der Konsolenversion verwendet hat und dementsprechend gut ist auch das Gameplay geworden. KERS lässt sich via Kreis-Taste aktivieren und den Flügel öffnet ihr mit der Dreieck-Taste. In diesem Fall könnt ihr die Gastaste (X) loslassen, wodurch allerdings kurzzeitig das Gas beim Wechseln der Tasten ausfällt. Wie man es anders hätte lösen können, ist mir allerdings auch schleierhaft und so ist es erneut gelungen die vorhandenen Tasten möglichst optimal für all die Eingabemöglichkeiten zu benutzen. Das manuelle Schalten mit den Schultertasten funktioniert ebenfalls wunderbar, jedoch müsst ihr stark auf das Motorengeheule achten, da die HUD-Einblendung zu unauffällig für die Drehzahl ist und man sich während dem Rennverlauf kaum darauf konzentrieren kann.
 Autor:
Dominic Ruthardt
Testbericht
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