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Landwirtschafts-Simulator 16

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 Spiel-Infos: Landwirtschafts-Simulator 16
Landwirtschafts-Simulator 16 Boxart Name: Landwirtschafts-Simulator 16 (EUR)
Entwickler: Giants Software
Publisher: Focus Home Interactive
Erhältlich seit: 06. Oktober 2015
Genre: Simulation
Spieler: 1
Features:
keine
Seit einigen Jahren geistert eine Videospielserie deutscher Herkunft in aller Regelmäßigkeit besonders in den europäischen Verkaufscharts herum, die dem Spieler die Idylle des Landlebens auf die heimischen Bildschirme zu bringen verspricht. Der Landwirtschafts-Simulator – mittlerweile im Tandem mit vielen weiteren Simulatoren wie beispielsweise einem Truck-Simulator – soll der ideale Weg sein, auch Stadtmenschen zumindest digital den Beruf des Landwirten näher zu bringen. Ob der Landwirtschaftssimulator 16 auf Sonys PlayStation Vita uns dazu verleitet hat umzusatteln, erfahrt ihr in diesem Test.
 
Hakeliges Interface
Der Landwirtschafts-Simulator 16 setzt in seiner Interface-Gestaltung auf einen eigenartigen Mix aus Tasten und Touch-Bedienung, die ein wenig wirkt wie ein unglücklicher Handy-Port. Für einfache Menüs muss man immer wieder die Hände von den Steuerelementen wegbewegen um bisweilen ziemlich kleine Auswahlfelder auf dem Touchscreen zu betätigen. Das eigentliche Spiel wird hingegen nur über Knöpfe und Sticks der PlayStation Vita gesteuert – mit einer Ausnahme: Die besonders sinnvolle Hupe, die allerdings wahlweise über die Optionen ausgeschaltet werden kann, kann mithilfe des Rear-Touchfeldes bedient werden. Hier treffen also sinnvolles Hardware- und Software-Feature in beinahe symbiotischer Weise aufeinander.
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Die Szenen zwischen den Hupkonzerten
Da ganztägiges Hupen allerdings kein realistisches Abbild des Alltags eines Landwirts – jedenfalls des Alltags eines erfolgreichen Landwirts – ist, bietet der Landwirtschaft-Simulator 16 darüber hinaus auch noch weitere Aktivitäten. So kann man mit verschiedenen Zugfahrzeugen durch die Gegend fahren mit dem Hauptziel, seine Felder zu bestellen und geerntete Ware gewinnbringend zu veräußern. Diesen – zugegebenermaßen nicht allzu komplizierten – Vorgang des wiederholten Aufbereiten des Feldes, Säens und Erntens muss man allerdings durch Trial and Error selbst erarbeiten, ein Tutorial, das den Spieler in das Spiel einführen würde, gibt es nicht. Wer also nicht selbst bereits Erfahrung mit Bauernhöfen hat, könnte sich am Anfang ein wenig verloren vorkommen, obwohl das Spielkonzept im Grunde genommen kaum einfacher sein könnte.

Spielst du noch oder schläfst du schon?
Hinzu kommt, dass das Spiel zu Beginn voller Leerlauf steckt, da man, solange man nur ein Feld besitzt, viele Wartezeiten in Kauf nehmen muss. Mit der Zeit erhöht sich die Zahl der zu bestellenden Felder, was zusammen mit dem regelmäßigen Bedarf nach neuem Treibstoff für die Zugmaschinen zur Folge hat, dass man im Spiel reichlich beschäftigt ist. Der Knackpunkt bei der Sache ist allerdings, dass das gesamte Spiel einfach nur Arbeit ist.
 Autor:
Sebastian Küpper
Testbericht
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