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Little Deviants

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 Spiel-Infos: Little Deviants
Little Deviants Boxart Name: Little Deviants (EUR)
Entwickler: BigBig Studios
Publisher: Sony Computer Entertainment Europe (SCEE)
Erhältlich seit: 22. Februar 2012
Genre: Action
Spieler: 1
Features:
keine
Ein neues Stück Hardware bedarf immer auch eines Spiels, das zeigt, wozu diese Hardware gut ist. Die PlayStation Vita hat hierzu gleich zweierlei zu bieten. Uncharted: Golden Abyss präsentiert vor allem die grafischen Möglichkeiten, macht aber auch in gewissem Maße Gebrauch von Touchscreen und dem Touch-Panel auf der Rückseite des Geräts. Die verspieltere Seite des neuen Sony Handhelds soll Little Deviants präsentieren, eine Minispielsammlung rund um kleine runde Monster. Das Studio hinter dem Spiel, Bigbig Studios, wurde bereits vor Release von Mutter-Konzern Sony geschlossen, ob das Bände über die Qualität des Titels spricht, oder aber ob wir nach Little Deviants dem britischen Studio besonders stark nachtrauern, verraten wir euch in diesem Test.
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Umständliches Gefummel auf dem Touchpanel
In Little Deviants haben die Entwickler alles daran gesetzt, dem Spieler jedes neue Feature der PlayStation Vita vorzuführen. Den Anfang macht im ersten der insgesamt dreißig Minispiele, die das Spiel zu bieten hat, gleich das ungewöhnlichste Eingabegerät, das Touchpanel auf der Rückseite der Vita. Das Minispiel dürfte den meisten Spielern bereits aus der ersten Präsentation der PlayStation Vita bekannt sein, hier muss man nämlich seinen Deviant durch eine Reihe von Levels kullern, Schlüssel einsammeln, um das Zieltor zu öffnen und schließlich ins Ziel zu rollen. Unterwegs wird man von allerlei Gegner angegriffen. Der Clou dabei ist, dass man keine direkte Kontrolle über seinen Deviant hat, sondern mit seinem Finger auf der Geräterückseite Ausbeulungen in der Landschaft hervorruft und dadurch seinen Deviant ins Ziel steuert. Das funktioniert technisch auch tatsächlich ziemlich gut, spielerisch hingegen handelt es sich wohl um eines der unintuitivsten und langweiligsten Minispiele der jüngere Videospielgeschichte.

Face Raiders Marke Sony
Doch zum Glück hat die PlayStation Vita noch mehr zu bieten, als nur ein Touchpanel. Es fällt jedoch auf, dass die Minispiele qualitativ enorm schwanken und gerade die schon von anderen Entwicklern bekannten Minispiele in aller Regel die deutlich besseren Minispiele sind, als die frischeren Ideen. So wird beispielsweise die Kamera der PlayStation Vita, die zu Augmented Reality Spielen einlädt, auf eine alles andere als erstaunliche Weise genutzt. Die Kamera nimmt den Raum auf, in dem man sich befindet und stellt diesen auf dem Bildschirm dar. Weiterhin finden sich eine Reihe von Deviants auf dem Bildschirm wieder, die im Raum umher fliegen und vom Spieler beschützt werden müssen. Nach und nach tun sich nämlich schwarze Löcher auf, aus denen Ungeheuer empor kriechen und versuchen, die Deviants gefangen zu nehmen. Der Spieler muss nun diese Ungeheuer beschießen, indem er die PlayStation Vita dreht, um zu zielen und dann auf Tastendruck die Gegner abschießt. Wer einen Nintendo 3DS sein Eigen nennt, hat dieses Minispiel sicherlich schon einmal gespielt, kennt es allerdings unter dem Namen Face Raiders, welches dem Nintendo-Handheld kostenfrei beiliegt.
 Autor:
Sebastian Küpper
Testbericht
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