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Lumines: Electronic Symphony

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 Spiel-Infos: Lumines: Electronic Symphony
Lumines: Electronic Symphony Boxart Name: Lumines: Electronic Symphony (EUR)
Entwickler: Q Entertainment
Publisher: Ubisoft
Erhältlich seit: 22. Februar 2012
Genre: Adventure
Spieler: 1-2
Features:
keine
Im Jahre 2004 erschien der erste Teil der modernen Tetris-Serie namens Lumines zum Launch der PlayStation Portable. Das kleine japanische Entwicklungsstudio namens Q Entertainment wurde mit einem Schlag berühmt und hat seitdem eine Reihe von guten Spielen entwickelt. Die Lumines-Reihe wurde indes immer weiter ausgebaut und so erschienen Ableger für fast alle gängigen Systeme und mobilen Geräte. Zum Launch der PlayStation Vita darf dann natürlich ein brandneuer Teil nicht fehlen und so veröffentlicht Ubisoft das von Q Entertainment entwickelte Lumines: Electronic Symphony hierzulande für Sonys neuestes System. Ob das Spiel ähnlich faszinieren kann, wie die Vorgänger, könnt ihr in diesem Test lesen.

Ein Grund zum Tanzen
Wer die Serie schon kennt wird wissen, dass es nicht nur ein einfacher Tetris-Klon ist. Anders als typische Spiele dieser Art, werden bei Lumines nur vier fallende Steine auf bereits gefallene Steine angeordnet. Dabei spielt vor allem die Farbe eine große Rolle. Damit das Spielprinzip nicht allzu komplex wird, gibt es nur zwei verschiedene Farben. Die müssen zusammen zu einem Würfel angeordnet werden, damit sie verschwinden. Je größere Ketten man macht, desto mehr Punkte gibt es dafür. Also muss man sich die fallenden Würfel immer passend drehen. Eine weitere Besonderheit ist der abwechslungsreiche Hintergrund, der sich immer wieder an die Spielsituation und vor allem an den Beat anpasst. Ja, ihr habt richtig gelesen. Das wohl wichtigste Kernelement der Reihe ist die unglaublich gute Diskomusik, die für Laune sorgt. Bekannte Gruppen wie Faithless oder Chemical Brothers haben ihre Lieder beigesteuert um dem Spiel eine Art Rhythmus zu geben.

Die Vita-Version hat im Vergleich zu den Vorgängern nicht besonders viele Neuerungen. So sind beispielsweise eine Neuheit die Fähigkeiten der Avatare. Im Laufe des Spiels schaltet man mehr und mehr Avatare frei, die unterschiedliche Fähigkeiten mit sich bringen. Ist ein Avatar voll aufgeladen, so kann man mit einem Druck auf diesen seine Fertigkeit entfesseln. Das variiert vom Ändern der kommenden Blöcke, bis zu einer temporären Verlangsamung der Zeit. Aufgeladen werden kann der Avatar entweder durch genug aufgelöste Würfel oder durch Antippen des hinteren Touchpads. Das Letztere gestaltet sich aber als nervig, da das das Spielgefühl stört und man sogar unnötig Fehler einbaut. Zudem gibt es zwar eine Menge an freischaltbaren Avataren, doch viel Variation gibt es in den Fähigkeiten leider nicht.
 Autor:
Mehmet Karaca
Testbericht
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Leserwertung:
6.0