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ModNation Racers: Road Trip

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 Spiel-Infos: ModNation Racers: Road Trip
ModNation Racers: Road Trip Boxart Name: ModNation Racers: Road Trip (PAL)
Entwickler: SCE San Diego Studio
Publisher: Sony Computer Entertainment Europe (SCEE)
Erhältlich seit: 22. Februar 2012
Genre: Racer
Spieler: 1 (offline); 1-4 (lokal)
Features:
Ad-Hoc-Modus, ModNation-Datenbank verfügbar
ModNation Racers wurde Anno 2010 auf der PlayStation 3 dank freier Entfaltungsmöglichkeiten beim Erstellen von Strecken, Karts und Fahrern gelobt, konnte Gameplay-technisch allerdings nicht ganz die Erwartungen erfüllen. Nun soll ein neuer Versuch auf der PlayStation Vita mit ModNation Racers - Road Trip unternommen werden. Kopie oder Innovation?
 
Neue Karriere
Mit dem Subtitel Road Trip verdeutlicht Sony bereits, dass es sich nicht um einen Port des 2010 erschienenen PS3-Pendants handelt und dies wird auch direkt ersichtlich, sobald man den Karriere-Modus aufruft. Hier erwarten euch fünf neue Touren mit je fünf neuen Strecken und zusätzlich gibt es noch eine Boni-Tour mit der selben Anzahl. Das ist nicht sonderlich umfangreich und kann praktisch in einer Spielsession abgearbeitet werden, was nicht gerade für Dauerspaß sorgt. Nebenher könnt ihr Bedingungen auf der Strecke erfüllen wie "Sammle Objekt A mindestens X mal ein" und dadurch neue Ausrüstungsgegenstände freischalten. Ihr werdet sehr schnell die Karriere beenden können, sofern ihr überhaupt die Ausdauer für diese kleine Hürde habt, denn die Rennen werden ziemlich schnell langweilig und frustrierend zugleich:
Frustrierend, weil die KI der Gegner unfair mit dem Spieler umgeht und euch immer auf der Zielgeraden knapp abfängt, was gen Ende des Rennens perfektes Manövrieren eurerseits voraussetzt, um als Erster über die Linie brettern zu können. Und wenn man in einem Rennspiel nicht so häufig gewinnt, verliert man leicht den Antrieb. Zudem stören zu lange Ladezeiten das Spielerlebnis für Unterwegs und die Framerate ist alles andere als optimal.
 
Langweilig, weil ihr nicht wirklich viele Punkte in den fünf Rennen einsammeln müsst, um die jeweilige Tour zu gewinnen und so nimmt man auch schlechtere Platzierungen einfach so hin, ohne die Herausforderung zu suchen. Zudem ist das Streckendesign suboptimal gewählt: Verpasst man eine fast schon obligatorisch zu nehmende Abkürzung, hat man das Rennen schon fast verschenkt. Hier fehlt ebenfalls die Balance der unterschiedlichen Streckenführungen. Anreiz mal einen anderen Weg aus strategischen Gründen zu befahren, gibt es daher nicht.
 Autor:
Dominic Ruthardt
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
2.5