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Persona 4: Golden

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 Spiel-Infos: Persona 4: Golden
Persona 4 Golden Boxart Name: Persona 4: Golden (EUR)
Entwickler: Atlus
Publisher: Atlus
Erhältlich seit: 22. Februar 2013
Genre: Rollenspiel
Spieler: 1
Features:
keine
Vor fast genau vier Jahren erschien Persona 4 hierzulande für die PlayStation 2. Nun haben Rollenspiel-Fans dank Atlus die Möglichkeit diesen Klassiker auf ihrer PlayStation Vita zu spielen. Für diejenigen, die diese Serie noch gar nicht kennen: Sie ist eine Spin-Off-Reihe der Megami Tensei-Serie, in der es hauptsächlich um Dämonen-Beschwörer geht. In der Persona-Reihe hingegen gibt es eine Gruppe von Teenagern, die Facetten ihrer Psyche herbeibeschwören können. Wie gut Persona 4: Golden geworden ist, könnt ihr nun in unserem ausführlichen Test lesen. Werden Spieler des Originals zu einem Wiederkauf ermutigt?

Mysteriöse Morde
Die Story von Persona 4: Golden spielt in dem fiktiven japanischen Dorf namens Inaba, in der es seit einiger Zeit ungeklärte Mordfälle gibt. Nachdem der Hauptprotagonist, der keinen Standardnamen hat, in das Dorf einzieht, um in die High School zu gehen, wird ein TV-Moderator tot aufgefunden. Irgendetwas scheint mit den Fernsehern nicht zu stimmen. Durch gewisse Umstände gelangen die Freunde rund um den Protagonisten in die TV-Welt und treffen dort auf Teddie, welcher, wie der Name schon verrät, ein Teddiebär ist. Das Team versucht nun die Vorfälle des Dorfes aufzudecken und möglicherweise sogar den Mörder zu fangen. Die Story von Persona 4: Golden ist herrlich frisch und bedient sich so gut wie keinen typischen Klischees des mittlerweile so gescholtenen Genres. In der PlayStation Vita-Version gibt es ein paar neue Story-Elemente und die Zugabe eines neuen Charakters namens Marie.

Social-Gaming mal anders
Interessant ist auch das Gameplay. Der Spieler durchlebt mit dem Protagonisten ein ganzes Schuljahr auf der High School und kann dabei vielerlei Entscheidungen treffen, welche sich vor allem auf die Statuswerte auswirken. In Japan werden Club-Aktivitäten für jeden Schüler vorgeschrieben und so muss man sich auch hier für Aktivitäten nach der Schule entscheiden. Ob man nun Fußball oder Basketball spielen will, ist dem Spieler selbst überlassen. Während dieser Aktivitäten kann man gewisse Statuswerte wie Mut oder Redegewandheit steigern, welche vor allem für weitere Aktionen und Gespräche wichtig sind. Nur mit einem bestimmten Statuswert in der Redegewandheit kann man viele der Gespräche überhaupt triggern. Dieser soziale Aspekt ist in der Rollenspiel-Welt wirklich einmalig und spricht sehr für Persona 4: Golden. Jedoch freundet man sich mit all den Charakteren nicht umsonst an. Der sogenannte Social-Link verbessert sich, je besser man die angefreundete Figur kennen lernt. Das ist vor allem wichtig für deren Personas. Das sind die Wesen, die in jedem Mitglied der Gruppe schlummert. Diese Personas werden von der Hauptgruppe in den Kämpfen beschworen. Je stärker dabei der Social-Link ist, desto stärkere Personas lassen sich beschwören.
 Autor:
Mehmet Karaca
Testbericht
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Leserwertung:
8.8