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Rayman Legends

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 Spiel-Infos: Rayman Legends
Rayman Legends Boxart Name: Rayman Legends (EUR)
Entwickler: Ubisoft Montpellier
Publisher: Ubisoft
Erhältlich seit: 12. September 2013
Genre: Jump 'n' Run
Spieler: 1-2
Features:
keine
Rayman Legends hat einen langen Leidensweg hinter sich. Ursprünglich als Multiplattform-Spiel geplant, wurde es voll auf die Wii U ausgerichtet und sollte zum Launch der Konsole verfügbar sein. Vom Launch wurde das Spiel dann in den Februar verschoben, nur um kurz vor Release ein weiteres Mal verschoben zu werden. Statt wie zuletzt geplant als Exklusivspiel sollte das Spiel nun auch auf Xbox 360 und PlayStation 3 erscheinen. Um bessere Verkaufszahlen auf den zusätzlichen Plattformen erzielen zu können, wurde die Wii U-Version gleichermaßen ein weiteres Mal verschoben. Ende August war es dann endlich so weit und Rayman Legends ist auf allen drei aktuellen Konsolen erhältlich. Nachdem wir uns bereits die Wii U- und die Xbox 360-Versionen des Spiels angeschaut haben, steht nun die PlayStation Vita-Version auf dem Prüfstand. Mit knapp zweiwöchiger Verspätung ist diese nämlich erst in der vergangenen Woche erschienen. Der Test basiert auf dem Test der Konsolen-Version, auf die PlayStation Vita-exklusiven Eigenarten gehen wir auf der letzten Seite ein.

Ohne Umwege zum Gameplay
Rayman Legends hat eine Geschichte, die wohl so knapp ist, wie kaum in einem anderen Videospiel. Ein Erzähler erzählt zu Beginn des Spiels, dass Rayman und seine Freunde in einem tiefen Schlaf liegen und sich die Monster aus ihren Träumen in der realen Welt manifestiert haben. Murfy, der fliegende Begleiter Raymans seit dem zweiten Teil, wird losgesandt, um Rayman und seine Freunde zu wecken.
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Nach einer heftigen Weckaktion ist Rayman schließlich wach und bereit, die Feinde seiner Alpträume zu besiegen. Nach dieser sehr knappen Einführung weist das Spiel keinerlei Story mehr auf, selbst nach Abschluss des Spiels gibt es keine Sequenz zu sehen, die die – ohnehin quasi nicht-existente – Geschichte abschließt. Bei Rayman Legends geht es ausschließlich um das Gameplay.

Springen oder Berühren
Das Gameplay ist auf der PlayStation Vita, wie schon auf der Wii U in zwei Hauptanteile untergliedert: Klassische Jump & Run-Level mit Rayman und Touch-Level, in denen man Murfy spielt und einen durch den Computer gesteuerten Globox durch die Level geleitet. Die Murfy-Level spielen sich auf der Wii U sehr ähnlich wie Yoshi Touch & Go auf dem Nintendo DS, wenngleich man auf die eigentliche Bewegung Globox überhaupt keinen Einfluss hat, sondern nur die Umwelt beeinflussen kann. Auf der Xbox 360 und der PlayStation 3 kann man die Murfy-Level als Rayman spielen, Murfy wird dann als Quicktime-Event in die Level eingebunden. Leider haben die Entwickler in der Vita-Version keine Auswahl gelassen, welche Variante der Level man im Einzelspieler-Modus spielen möchte. Unserer Erfahrung mit beiden Versionen nach macht die Variante, in der man Murfy spielt aber etwas mehr Spaß, da Murfy sich in den anderen Fassungen einerseits manchmal ein wenig bockig verhält, andererseits viele Rätsel und Designideen ein wenig verloren gehen, wenn Murfys Aktionen schlicht mit einem Druck auf den B-Knopf ausgeführt werden.
 Autor:
Sebastian Küpper
Testbericht
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