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Reality Fighters

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 Spiel-Infos: Reality Fighters
Reality Fighters Boxart Name: Reality Fighters (PAL)
Entwickler: Novarama
Publisher: Sony Computer Entertainment Europe (SCEE)
Erhältlich seit: 22. Februar 2012
Genre: Beat 'em Up
Spieler: 1-2
Features:
Augmented-Reality
Die virtuelle Welt bricht immer stärker in unser Leben ein. Agiert sie zur Zeit alleine auf  einer Informationsebene, was alleine schon starke Auswirkungen auf unser Leben hat, plant die Zukunft auch eine optische, akustische und gefühlechte Verschmelzung. Elektronische Brillen in Verbindung mit Augmented-Reality-Technologien stellen für viele Forscher eine Brücke zwischen der realen und virtuellen Welt da. Mit dem Wunsch uns unserer Leben noch schneller und leichter verwalten lassen zu können, aber auch um ganz neue Formen der Unterhaltung anzubieten. Die PlayStation Vita will ebenfalls solche eine Brücke schlagen und als Fenster in dieser fusionierte Welt dienen. An vorderster Front steht daher zugleich Reality Fighters als erster, großer Pionier auf dem neuen Handheld. Doch schreitet das Spiel gleich schon zu Beginn mit Sieben-Meilen-Stiefel hinweg oder bewegt sich zittrig mit Babyschritte auf diesen unerforschten Weg?
Der Sieger bist du!
Überqueren wir die Brücke zu Beginn, wie es das Spiel selber macht mit einen Einblick in die zwei großen Features des Kampfspiels. Startet ihr Reality Fighters zum ersten Mal, möchte euch das Spiel einen ganz besonderen Kämpfer vorstellen: euch Selbst. Dazu nutzt das Spiel die zwei Kameras der PSV, um von euch oder wahlweise einer anderen Person ein Portraitfoto aufzunehmen und es als Textur auf ein 3D-Modell zu setzten. Das Spiel nimmt sich sogar heraus, euer Gesicht im Verlauf des Spieles zu verzerren um verschiedene Gesichtszüge darzustellen. Abschließend wählt ihr manuell Geschlecht, Körperumfang, Garderobe und entscheidet zwischen 15 verschiedenen Kampfstilen für euren Avatar. Wer jedoch anfangs von grenzenlosen Möglichkeiten träumt, schlägt bald seine Nase an einer Glaswand an. Eure Gestaltungsoptionen sind nämlich sehr stark begrenzt. So stehen zum Beispiel keine Variablen für die Körpergröße, Details an verschiedenen Körperteilen oder das simple Einfärben eurer Kleider zur Verfügung. Die Folge ist, dass alle Charaktere genierten und vom selben Schlag aussehen, welche dazu noch alle zufällig in den selben Requisitenschrank gefallen sind. Selbst euer Gesicht wird euch, im Gegensatz zu einem abstrakten Mii-Charakter, kaum ähnlich sehen. Die Frage ist ob das Schlagwort „Reality“ dem Charakterstil nicht zu stark im Weg war. Ein abstrakterer Comic-Stil ala Street Fighter IV oder Marvel vs. Capcom 3 hätte sicher mehr Optionen und Platz für charismatische Charaktere geboten. Und sein wir mal ehrlich, 95% aller Menschen besitzen nicht das Aussehen um in Natura vor einer Kamera zu stehen. Selbst vor einer Virtuellen
 Autor:
Björn Apel
Testbericht
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