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Sly Cooper: Jagd durch die Zeit (PS3)

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 Spiel-Infos: Sly Cooper: Jagd durch die Zeit (PS3)
Sly Cooper: Jagd durch die Zeit Boxart Name: Sly Cooper: Jagd durch die Zeit (PS3) (EUR)
Entwickler: Sanzaru Games
Publisher: Sony Computer Entertainment Europe (SCEE)
Erhältlich seit: 27. März 2013
Genre: Action - Stealth
Spieler: 1
Features:
Cross-Buy, Cross-Save

Dieser Test basiert auf der PlayStation 3-Version. Kleinere Abweichungen im Vergleich zur entsprechenden PlayStation Vita-Fassung sind deshalb nicht völlig ausgeschlossen.
         
Irgendwie kommt es immer anders, als man denkt. Eigentlich wollte sich die Gang rund um den diebischen Waschbären Sly Cooper nach den drei großen PS2-Abenteuern zur Ruhe setzen, doch Sanzaru Games hatte ganz andere Pläne mit der Verbrecherbande. Während der Entwickler zunächst einmal die alte Trilogie 2010 in ein neues HD-Gewand packte, liefert das Studio nun sogar noch einen vierten Teil des tierischen Diebesspektakels hinterher. Ob Sly Cooper: Jagd durch die Zeit auch nach einem Entwicklerwechsel noch immer die Seele der ursprünglichen Trilogie einfangen kann, erfahrt ihr in den folgenden Abschnitten. 
 
Zurück in die Zukunft
Ein komplett neues Leben, das hatte sich Sly Cooper eigentlich vorgenommen. Anstatt sich ständig von der Interpolagentin Carmelita Fox jagen zu lassen, beschloss der Meisterdieb stattdessen seine Diebeskarriere an den Nagel zu hängen und täuschte der Füchsin seither vor, dass er sein Gedächtnis verloren hätte, um sein Leben fortan an ihrer Seite verbringen zu können. Immer wieder juckt es ihn nahezu in den Fingern, doch der Waschbär bleibt standhaft - bis zu dem Zeitpunkt, als auf mysteriöse Weise aus dem legendären Cooper-Diebeshandbuch nach und nach die einzelnen Seiten verschwinden. Für die hochintelligente, aber gehbehinderte Schildkröte Bentley wird schnell klar: Irgendjemand versucht systematisch die Vergangenheit des Cooper-Clans derart zu sabotieren, dass diese komplett ausgelöscht wird. Und wie es der Zufall will, hat er so oder so gerade erst eine Zeitmaschine erfunden und bastelt sie flugs in den Van der Bande. Gemeinsam mit dem brachialen, aber mit lächerlich wenig Verstand ausgestatteten pinken Nilpferd Murray machen sich Bentley und Sly also auf in ein neues Abenteuer, bei dem das symphatische Trio nicht einmal vor Raum und Zeit Halt macht. Zuerst verschlägt es die Gang in das altertümliche Japan und Sly muss sich seinen Weg durch Kraniche und Schweine bis in das antike asiatische Gefängnis bahnen. In jenem ist nämlich sein Urahn, der Ninja Rioichi Cooper gefangen worden, der ganz nebenbei auch das Sushi erfunden hat.
Insgesamt verschlägt es die bunte Truppe in fünf verschiedene Epochen der Vergangenheit, in der jeweils ein anderer Cooper-Vorfahre auf Sly wartet. Und egal ob sich die Verbrecher im feudalen Japan, im wilden Westen oder in der Eiszeit herumtreiben, immer müssen sie sich gegen einen neuen Bösewicht zur Wehr setzen, der den Cooper-Stammbaum auslöschen möchte. Jeder der Bande, sowie auch die einzelnen Ahnen von Sly besitzen dabei einzigartige Fähigkeiten, wie zum Beispiel der Revolverheld Tenneesee Kid Cooper mit seiner Schusstechnik, dank der er in Zeitlupe mehrere Ziele auf einmal anvisieren kann, unter Beweis stellt - Dead Eye aus Red Dead Redemption lässt grüßen. Der Meisterdieb Sly höchstpersönlich bewegt sich geschmeidig über die Dächer der einzelnen Spielwelten und bedient sich munter aus den Taschen seiner Widersacher, die durch die Straßen und auf den Dächern patrouillieren, während er versucht möglichst unentdeckt zu bleiben. Murray ist hingegen eher das Nilpferd fürs Grobe. Statt zu schleichen, schlägt er lieber zu und kann dabei auch ordentlich einstecken, steuert sich im Gegensatz zum Titelhelden allerdings sehr träge. Das Gehirn der Bande, Bentley, fliegt hingegen mit seinem schwebenden Rollstuhl durch die Gassen, übernimmt lieber die Denkarbeit und kann sich innerhalb von drei verschiedenen Minispielchen in wirklich jedes noch so erdenkliche Sicherheitssystem einhacken.
 Autor:
Barbara Bleier
Testbericht
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