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Super Monkey Ball Banana Splitz

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 Spiel-Infos: Super Monkey Ball Banana Splitz
Super Monkey Ball Banana Splitz Boxart Name: Super Monkey Ball Banana Splitz (EUR)
Entwickler: Marvelous AQL
Publisher: Sega
Erhältlich seit: 26. Oktober 2012
Genre: Geschick & Puzzle
Spieler: 1-4
Features:
Levelgenerator
Auf Nintendos GameCube hat sich eines von Segas Entwicklungsstudios im besonderen Maße als Arcade-Experte hervorgetan. Amusement Vision hat mit zwei Super Monkey Ball-Spielen sowie F-Zero GX in relativ kurzer Zeit drei der bis heute besten Spiele ihrer Art aus dem Hut gezaubert und schien gerade im Geschicklichkeits-Genre nahezu unschlagbar. Seitdem hat sich allerdings leider viel getan, das Studio entwickelt seit Jahren fast ausschließlich die Action-Reihe Yakuza und die Super Monkey Ball-Reihe wird, mit mal größerem, mal kleinerem Erfolg, von einem Rumpfteam und unter Zuhilfenahme externer Entwickler fortgeführt.  Auf der PlayStation Vita durfte nun der Handheld-Experte Marvelous AQL, bekannt beispielsweise für Harvest Moon, Hand an die Franchise legen. Nach einer Verschiebung vom Vita-Launch um fast ein Jahr ist das Ergebnis, Super Monkey Ball Banana Splitz nun endlich erhältlich und wir verraten euch, ob das Spiel trotz der ungewöhnlichen Entwicklerwahl zu gefallen weiß.
http://psvita.gaming-universe.de/screens/review_super_monkey_ball_banana_splitz-bild1.jpg
Menüs aus der Hölle
Das erste, was einem auffällt, wenn man Super Monkey Ball Banana Splitz erstmals in seine PlayStation Vita einlegt, ist das absolut grauenhafte Menü. Statt die Buttons und den Analogstick der PlayStation Vita zu verwenden, kann das Menü ausschließlich mit dem Touchscreen der Vita bedient werden. Das ist enorm unkomfortabel, verschmiert den Bildschirm und funktioniert zudem auch eher schlecht als recht, da die Entwickler offenbar viel Freude an drehbaren Menüs hatten, die gerne ein wenig überempfindlich reagieren. Diese Button-Phobie schlägt sich sogar im eigentlichen Spiel wieder, wenn man versucht, die lange Einführung eines Levels zu überspringen oder auswählen möchte, ob eine Wiederholung gespeichert werden soll oder nicht. In beiden Fällen zwingt das Spiel den Spieler, auf den Touchscreen zu drücken. Immerhin wurden diese Bedienelemente aber an den rechten Rand des Bildschirms gelegt, so dass man problemlos die Buttons erreichen kann, ohne die rechte Seite der Vita loszulassen. Wenn dieser Bedienkomfort also ein Zeichen für die allgemeine Qualität des neuesten Sprosses der Monkey Ball-Serie ist, dann stünde uns wohl das schlechteste Monkey Ball seit Traveller’s Tales‘ Machwerk Super Monkey Ball Adventure ins Haus.
 Autor:
Sebastian Küpper
Testbericht
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